MSV im Halbfinale

Wie schnell sich das Blatt für einen Torhüter wenden kann, erlebten Stefan Rauhut und immerhin rund 120 Fußball-Fans am Montagnachmittag beim Viertelfinal-Duell im Krombacher-Kreispokal zwischen Grüne Tanne Wippra und dem MSV Eisleben. Es endete mit einem 4:0-Sieg der Gäste aus der Lutherstadt. 45 Minuten hielt der Wippraer Keeper, ohnehin seit langer Zeit ein sicherer Rückhalt seines Teams, zwar alles, was auf seinen Kasten kam, ohne große Mühe und so sein Team im Spiel. Allerdings war es auch nicht allzu viel, was Rauhut und sein Gegenüber im Eisleber Tor halten mussten, denn beide Teams setzten kaum Akzente. So war das torlose Remis zur Pause dann nur die logische Folge.
Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Jürgen Müller musste Rauhut den Ball zum ersten Mal aus dem Netz holen. Und daran hatte er selbst wohl den größten Anteil.
Einen an sich harmlosen Schuss von Christian Schlolauf ließ der Wippraer Keeper zum Entsetzen seiner Mitspieler ins Netz rutschen. Obwohl der Keeper kein böses Wort von seinen Mitspielern zu hören bekam, ahnten wohl jeder Spieler und auch die Fans, dass damit die Weichen für den Erfolg des MSV gestellt waren.
So kam es schließlich auch. Nur vier Minuten nach dem 1:0 baute Patrick Bloßfeld nach einem Eckball die Führung für den Gast auf 2:0 aus. Damit war der "Drops" gelutscht, der Rest war Formsache. Mirko Schuhmann erhöhte in der 68. Minute auf 3:0, für den Schlusspunkt zum 4:0 für die Lutherstädter war Simon Schmidt nach 78 Minuten zuständig. Am Ende ein standesgemäßer und schließlich auch souveräner Sieg für den Gast.
Das sah auch Mirko Schuhmann so: "In der ersten Halbzeit haben wir katastrophal gespielt, dann ist es besser gelaufen. Nach dem 1:0 haben wir das Ganze einfach runter gespielt." MSV-Coach Steffen Heyer war nicht rundum zufrieden. Ihn ärgerte, dass sich mit Jahnke und Gräbe zwei seiner Spieler verletzten. "Das gibt dem Sieg einen bitteren Beigeschmack." Wippras Fußball-Chef Holger Hilmer nahm das Ausscheiden seiner Elf gelassen. "Eine Halbzeit lang haben wir ganz gut mitgehalten. Danach war der MSV besser. Am Ende waren wir stehend k.o. Das Ergebnis geht in Ordnung", so sein Resümee.
Das nächste Duell der beiden Teams gibt es Anfang Dezember, dann stehen sie sich im Kampf um Punkte in der Landesklasse in Eisleben gegenüber.
MSV siegt bei der Reserve des VfB Sangerhausen

Der MSV Eisleben behauptet sich durch einen 4:1 (2:0) Erfolg, bei der Reserve des VfB Sangerhausen, an der Spitze der Landesklasse. Torschützen für die Lutherstädter waren Ronny Mewes, Philipp Baierl, Mirko Schuhmann und Christian Schlolaut.
Derbysieg bei Wacker Helbra
MSV eine Runde weiter

Das Tilledaer Kreisklasse-Team kämpfte zwar tapfer, doch am Ende war die Landesklasse-Vertretung des MSV Eisleben dann aber doch eine Nummer zu groß für die tapfer kämpfenden Schröter, Störmer und Co. Nach einem 2:0 zur Pause setzten sich die Lutherstädter schließlich 6:0 durch. Patrick Bloßfeld versenkte zwei Elfmeter, Christian Bieneck (2), Philipp Beierl und Simon Schmidt trafen für das Team von Trainer Steffen Heyer.
Niederlage in Reußen
Mit vollem Optimismus und dem Derbysieg im Rücken fuhr der MSV Eisleben zum ersten Auswärtsspiel der Landesklasse Staffel 4 nach Reußen. Doch das Spiel lief anders als erwartet. Der Gastgeber spielte selbstbewusst und suchte schnell den Weg zum Tor. In der 10. Minute hatte Fischer die erste Möglichkeit per Kopf für Reußen, doch der Ball ging über das Eisleber- Tor. 10 Minuten später ging Marcel Höber allein auf den Eisleber- Schlussmann Rieck zu, welcher den Abschluss stark zur Ecke parieren konnte. Auch bei einem abgefälschten Freistoß der Hausherren zeigte sich Rieck auf dem Posten. Die erste Möglichkeit für den MSV hatte Stefan Janke mit einem Heber über den Torwart hinweg, in der 28. Spielminute. Doch der Ball ging an den Querbalken und von da in die Arme des Reußener- Torwartes. Kurze Zeit drauf versuchte es Grübner mit einem Schuss aus der 2. Reihe, aber der Ball ging drüber. 5 Minuten vor der Pause stieg Höber völlig frei im Eisleber Strafraum hoch und köpfte den Ball von 11 Metern auf das Gästetor. Der Ball tropfte unglücklich vor Rieck auf und flutschte auf dem nassen Rasen unter dem Keeper durch- 1:0. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Janke den Ausgleich auf dem Fuß nachdem er allein auf das Tor der Reußener zu steuerte, aber am Torwart scheiterte. Auch den Nachschuss von Schuhmann konnte dieser parieren.
Auch in Hälfte zwei hatte der Gastgeber mehr vom Spiel und zeigte den Willen das Spiel gewinnen zu wollen. Diesen Willen konnte man den Eislebern an diesem Tag nicht ansehen. In der 62. Spielminute baute der Gastgeber, nach schönem Zuspiel auf Höber, seine Führung auf 2:0 aus. Der MSV fand stellenweise den Weg nach vorn, doch nennenswerte Eisleber- Tormöglichkeiten gab es in Hälfte Zwei nicht. Die besseren Möglichkeiten hatte Reußen. So auch in Minute 84, wo Höber seinen dritten Treffer hätte erzielen können, aber leicht verzog. Das dritte Tor sollte dennoch fallen. 2 Minuten vor dem Ende kam ein von außen getretener Freistoß vor das Eisleber- Tor, wo ein Reußener erneut völlig frei, vollenden konnte.
„Der erste Treffer brach uns das Genick. Desweiteren müssen wir lernen, dass wir kämpfen müssen“. So MSV Trainer Steffen Heyer nach dem Spiel.
MSV Eisleben: Rieck; Gräbe, Janke (Bogmann), Grübner (Denk), Schwarzbach, Schuhmann, Brandt (Schmidt), Bloßfeldt, Mewes, Friebe, Pautsch.
1. Mannschaft sagt DANKE

Zur Halbzeitpause der Landesklassebegegnung zwischen unserem MSV und der BuSG Aufbau Eisleben, übergab Herr Schneider, vom gleichnamigen Autohaus (Autohaus Schneider in Helbra und Eisleben), den für die Mannschaft stellvertretenden Philipp Baierl, einen kompletten Satz neuer Sporttaschen.
Dafür möchte sich die Mannschaft recht herzlich bedanken.
Jankes früher Treffer bringt Punkte im ersten Stadtduell

Dass Stefan Jankes Kopfballtreffer in der vierten Minute schon der einzige Torferfolg des Eisleber Stadtderbys der Landesklasse sein würde, ahnte 14.05 Uhr noch niemand der 436 Zuschauer auf dem städtischen Sportplatz. Gefühlte 100 Minuten später zogen beide Trainer ihr erstes Resümee.
"Wir waren nach der Pause stärker und hätten einen Punkt verdient gehabt", so Aufbaus Trainer Dieter Auffenbauer. Ob dieses oder jenes mal die Fahne wegen Abseits zu Recht oder zu Unrecht gehoben wurde? Die Frage ließ er unbeantwortet. Sein Kollege Steffen Heyer vom Sieger MSV machte das salomonisch: "Da kräht in vier Wochen sowieso kein Hahn mehr danach."
Am Sonntag freilich bot die von Schiedsrichter Gerald Hentrich geleitete Partie genügend Gesprächsstoff und die Diskussionen um manche Entscheidung werden auch Montag noch nicht verstummt sein. Egal, wen man fragte: Die einen wollte es so gesehen haben, die anderen so. Und sie ergriffen beileibe nicht immer Partei für die eigene Mannschaft. Gleichwohl, am Tor des Tages gab es nichts zu deuteln. Eckball Simon Schmidt, Kopfballverlängerung Janke und 1:0 für den MSV, mithin das spätere Endergebnis. Wie schon vor Wochenfrist im Landespokalspiel gegen Amsdorf war Aufbaus Hintermannschaft noch nicht so recht im Bilde.
Weitere Parallele: Wieder war es Kapitän Silvio Meißner, der lautstark mit seinen Mitspielern haderte. "Wir sind nicht dicht genug dran." Besonders Simon Schmidt und Ronny Mewes machten auf den Außenbahnen zunächst ordentlich Betrieb, bevor bei Aufbau mehr Ordnung einzog. Doch Andreas Michels Treffer nach einer halben Stunde fand wegen Abseits keine Anerkennung. Und zehn Minuten später wurde auch Raik Rothe, der sich einer Sonderbewachung seines einstigen Mannschaftskameraden Patrick Gräbe erfreute, zurückgepfiffen. Dazwischen lag eine dicke Chance des MSV. Doch der neue Kapitän, Patrick Bloßfeld, maß nach Schmidts Flanke die Höhe des Ballfangnetzes hinter dem Tor von Mattias Philipp.
Nach der Pause wurde das Spiel bissiger und Aufbau hatte die größeren Anteile. Weil auf der Tribünenseite ein Nebeltopf anfing, zu qualmen, unterbrach Hentrich kurzzeitig die Partie. Der Nebel kann es aber nicht gewesen sein, der Aufbau vom Weg zum Torferfolg abbrachte. Vor allem Rothe haderte immer wieder mit dem Assistenten, sah deshalb eine von insgesamt sechs gelben Karten. Auf jeder Seite waren es drei. Nur Treffer, die gab es nicht mehr. Weder bei den zahlreichen Freistößen durch Aufbaus Meißner und Rothe, noch bei zwei klaren Chancen von Schmidt in der 70. und 83. Minute.
Auffenbauer nahm es zumindest äußerlich gelassen. "Wir haben noch 29 Spiele." Nur, die ersten drei Punkte, die hat nun der MSV.
MSV Eisleben: Einicke - Gräbe, Janke (62. Baierl), Grübner, Schuhmann, Brandt, Bloßfeld, Mewes (90. Bienek), Schlolaut, Schmidt, Friebe
Aufbau Eisleben: Philipp - Koralewski, Krone, Breier, Fulczyk, Meißner, Vorkauf, Senf, Rothe, Michel (68. Meilke), Ch. Lemmnitz
Schiedsrichter: Hentrich (Holdenstedt); Zuschauer: 436; Tor: Stefan Janke (4.)
Eigentor und verschossener Elfmeter helfen dem MSV

Die Brüder Nico und Michael Ruskih haben schon bessere Zeiten als Fußballer erlebt. Am Sonnabendnachmittag klebte ihnen bei der Niederlage ihres Teams Eintracht Emseloh im Spiel des Krombacher-Kreispokals Mansfeld-Südharz gegen den MSV Eisleben das Pech an den Füßen. Am Ende hieß es 7:6 für den Gast, die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen.
Vor rund 150 Zuschauern unterlief Michael Ruskih ein Eigentor, sein Bruder Nico jagte beim Elfmeterschießen den Ball neben das Tor. "Es war kein guter Tag für die Brüder", stellte dann auch Emselohs Mannschaftsleiter Hans Kirst sachlich fest.
Dabei schien es zunächst so, als sollte der gastgebende Kreisoberligist den Landesliga-Absteiger in die Knie zwingen. In einer von beiden Teams hektisch und übernervös geführten ersten Halbzeit legte Eintracht vor. Zunächst traf Björn Kortung mit einem sehenswerten Freistoß zum 1:0 (15.), dann schloss Sebastian Pönitz den zweiten gelungenen Angriff der Gastgeber mit dem 2:0 ab (23.). Das waren bis zu diesem Zeitpunkt die einzigen spielrischen Höhepunkte der von vielen Fouls unterbrochenen Partie.
Die von Steffen Heyer trainierten Lutherstädter ließen sich vom Rückstand nicht beeinflussen und schlugen zurück. Ebenfalls per Freistoß, und nicht minder gekonnt als Kortung, verkürzte Patrick Bloßfeld nach 26 Minuten auf 1:2. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff bugsierte dann Michael Ruskih den Ball ins eigene Netz.
2:2 hieß es dann auch nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Holger Bleck. Den erlebten zwei Spieler schon nicht mehr auf dem Feld. Der Emseloher Daniel Preugschath (77. Minute) und der Eisleber Matthias Grübner (89.) flogen mit gelb-rot vom Feld.
Weil in der Verlängerung beide Mannschaften nichts Zählbares mehr zustande bekamen, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Hier waren die Akteure vom MSV dann nervenstärker und zogen so in die zweite Runde ein.
News
DFB - Mobil zu Gast beim MSV

Das DFB-Mobil machte auf seiner Werbetour für die Frauen-WM in der Lutherstadt beim MSV Eisleben Station.
24 Kinder der E-Junioren des Vereins nahmen unter reger Anteilnahme der Eltern und Trainer anderer Altersbereiche an einem 90minütigen Demonstrationstraining teil.
Angeleitet vom Mitglied des Kreisverbandes Harz Heinzekhart Fuchs, der den Mansfelder Ulf Buchmann vertrat und der einheimischen Trainer absolvierten sie mannigfaltige anspruchsvolle Übungen an verschiedenen Stationen.
Max Knieriem (9Jahre) im Anschluss an das Training: „Es war gut, aber anstrengend